Schlußwort

Zum Abschluß meiner Ausarbeitung fasse ich kurz die wesentlichen Aspekte meines Vortrags zusammen:

Zuerst habe ich die elementaren Transformationen vorgestellt, welche die Grundlage aller 3D-Systeme bilden. Ich habe herausgearbeitet, daß unter Verwendung von homogenen Koordinaten alle Transformationen (vor allem auch die Translation, die unter Verwendung der üblichen Koordinaten eine Addition ist) als Matrizenmultiplikation dargestellt werden können. Das gibt uns die Möglichkeit, kombinierte Transformationen in einer einzigen Matrix zusammenzufassen (Bsp. Rotation um beliebige Achse).

Danach habe ich einen Überblick über die Projektionsarten in der Computergrafik gegeben. Bei der mathematischen Behandlung einfacher paralleler und perspektivischer Projektionen stellte sich heraus, daß sich auch diese mittels Matrizenmultiplikation beschreiben lassen.

Es ist also möglich, alle Transformationen und Projektionen (bis hin zur Window-to-Viewport-Transformation) in einer Matrix zusammenzufassen. Soll nun ein Objekt (z.B. ein Polyeder) auf dem Bildschirm abgebildet werden, müssen nur die objektbeschreibenden Punkte (z.B. die Eckpunkte) mit der Gesamtmatrix bestimmt werden.

Ich habe noch einige weitere Techniken, die bei der Grafikausgabe interessant sind, erwähnt (z.B. Clipping) und auf die ausführliche Behandlung in den folgenden Vorträgen verwiesen.