Projektionen bilden 3D-Punkte auf 2D-Punkte ab. Die Objekte im Raum werden also auf eine
Ebene projiziert.
Es gibt zwei Hauptarten von Projektionen: die perspektivische und die parallele.
Bei der parallelen Projektion sind die Projektoren (die "Projektionsstrahlen", die von jedem
Objektpunkt ausgehen) parallel. Dadurch werden bestimmte Längen- und Winkelverhältnisse auch
bei der Abbildung erhalten. Jedoch entsteht kein räumlicher Eindruck, denn Objekte, die weiter
weg liegen, werden genauso groß dargestellt wie Punkte in der Nähe.
Bei der perspektivischen Projektion laufen die Projektoren auf einen Punkt, das Projektionszentrum, zu. Dadurch wird
genau der gerade beschriebene Effekt erreicht, daß entfernte Strecken verkürzt werden.
Die Schnittmenge zwischen den Projektoren und einer definierten Projektionsebene ist die
gesuchte Projektion der Objekte.
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Abb. 2.2:
Parallele und perspektivische Projektion.
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